Krankheitsbericht zu Bandscheibenvorfall
Vor einem Jahr hatte ich einen Bandscheibenvorfall zwischen L4 und L5. Alles fing damit an, dass ich den Müll raustragen wollte. Ich bückte mich und alles war vorbei. Ich hatte unglaublich starke Schmerzen im Rücken und konnte mich nicht mehr aufrichten. Ich hatte einen klassischen Hexenschuss. Ich lies mich von meiner Freundin zum Arzt fahren. Der gab mir eine Spritze. Zunächst besserten sich meine Schmerzen, aber ganz weg gingen sie nicht. Über circa drei Monate wurden die Schmerzen wieder schlimmer. Sie strahlten in mein Bein und ich wurde mit verschiedenen Medikamenten behandelt, die alles nix nützten. ich wurde zur Krankengymnastik geschickt, obwohl ich ein sehr sportlicher Mensch bin. ich schwimme viel, jogge und fahre Rad.
Das dann endlich ein MRT von meinem Rücken gemacht wurde, verdanke ich nur dem Umstand, dass der Orthopäde in Urlaub wollte. Dort wurde festgestellt, dass ich einen schweren Bandscheibenvorfall hatte. Aber damit war mein leiden noch nicht beendet. Bevor ich endlich operiert wurde, musste ich noch zwei Wochen eine Therapie über mich ergehen lassen, bei der mir Medikamente in den Rückenmarkskanal gegeben wurden.
Das half leider gar nichts. Als es herauskam, wurde ich entlassen und musste mich selber um einen OP-Termin kümmern. Die OP brachte dann endlich das Ende der Schmerzen. Ich möchte so etwas nie wieser erleben. Aber schlimm finde ich, dass man ewig hin und her geschickt wird und keine vernüftigen Medikamente verschrieben bekommt.
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