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Wer kann helfen?

Wer kann helfen?

Wer kann helfen? Wer kann Frau E. A. aus Kenya helfen?

Während meines letzten Besuches im März 2010 bei Frau E. A., 64 Jahre alt, in Kenya, erzählte sie uns über die Entwicklung ihrer Krankheit, die niemand benennen kann und die ihr seit mehr als dreißig Jahren Schmerzen bereitet, sie nicht am normalen Leben teilhaben lässt und ihr und ihrer Familie Kosten in nicht bezahlbarer Höhe verursacht hat.

Es begann im Jahr 1978 mit einem kleinen Pickel; sie sagte, in dem Jahr, als Kenyatta stab.

Nach und nach wurde dieser Pickel immer größer und eine Wunde breitete sich auf die gesamte linke Brust bis zu zweidrittel der rechten Brust aus. Die Haut eiterte, verlor ihre Farbe und sie hatte starke Schmerzen.

Behandelt wurde sie von vielen Ärzten, sie war in mehreren Krankenhäusern, u. a. im Aga Khan Hospital in Mombasa. Bereits dreimal hat man über sie und ihre Erkrankung im kenianischen Fernsehen berichtet.

Erst im Sommer 2009 war sie in Tanzania, wo man ihr, wie so oft bereits in früheren Jahren nach Gewebeentnahmen bescheinigte, dass sie keine Krebserkrankung hat. Entlassen wurde sie dann wieder mit einer stark eiternden Wunde, weil die Medikamente keine Heilung brachten.

Bisher konnte ihr niemand sagen, welche Erkrankung sie hat und ihr endgültig helfen erst recht nicht.

Unser Pfleger behandelt sie seit September 2008 und es ist ihm gelungen, mit Hilfe von Kolloidalen Silber und selbstangefertigten Salben auf natürlicher Basis die Erweiterung der Wunde zu stoppen, die starke Vereiterung und die Schmerzen zurück zu drängen.

Ihre Haut auf der Brust hat im optimalen Zustand eine zartrosa bis rote Farbe, sie ist einigermaßen trocken; die Ränder sind dunkel, Schmerzen sind geringer.

Es gab Hinweise, dass es sich um einen Pilz handeln könnte, aber genaues weiß keiner.

In zeitlich bisher nicht registrierten Abständen bekommt sie Fieberschübe und danach ist die Brust stark vereitert und es bedarf wieder mehrerer Behandlungen bis sie wieder getrocknet ist.

Zu erwähnen sei vielleicht auch, dass sich bisher niemand der Familienmitglieder oder andere Personen angesteckt haben, trotzdem sie mit der offenen Wunde im Bett liegt; das Verbandsmaterial wird "gespart", weil die finanziellen Mittel fehlen.

Sie liegt in einem sehr bescheidenen Raum, in dem es auf Grund der hohen Temperaturen in Kenya sehr warm und für europäische Verhältnisse sicher auch nicht sehr steril ist, was unseres Erachtens aber keinen negativen Einfluss auf den Heilungsprozess hat.

Wir sind trotz der Linderung nicht zufrieden mit dem Verlauf der Heilung und möchten ihr helfen, endgültig gesund zu werden.

Wer kann ihr helfen? Wer kann an Hand der kurzen Schilderung sagen, um welche Krankheit es sich handeln könnte oder Empfehlungen für eine wirkungsvolle Behandlung geben. Bilder können bei Bedarf vorgelgt werden.

Wir danken für Ihre Unterstützung.


Hört sich nach "Beulenpest" an, in Europa nicht mehr üblich.

Tja ferne Länder und seltene Krankheiten. Ich kannte auch mal so einen Fall im hintersten Dschungel von Sri-Lanka auf meiner Forschungsreise anno 1967. Schreckliche Dinge haben sich da zugetragen vor Ort. Nächte mit einheimischen Spinnen im Zelt und Leopardengeheul und dem Stechen der furchtbaren, maulwurfsgroßen Stechmücke, "infantia canaris", echt schrecklicn. ich erspare euch aber weitere Details. Viel meiner guten und treuen Freunde habe ich damals im Dschungel verloren, einsam und allein bin ich zurückgekehrt, grausam und voll Unverständnis reagierten meine Verwandten, echt bitterlich muss ich noch heute manchmal weinen, wenn ich an diese schrecklichen Geschehnisse zurückdenken, oh weh!



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